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Die Krankschreibung - Staatstheater Cottbus
Die Krankschreibung (Uraufführung) von Sokola//Spreter
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“...
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“...
Die Krankschreibung (Uraufführung) von Sokola//Spreter
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“
Der Eroberer hat Schnupfen: Robert Guiskard, einst heroischer Herrscher, der „an Verschlagenheit Cicero und Odysseus überlegen war“, geht es nicht gut.
Das Autor*innenduo Sokola//Spreter findet gemeinsam mit Regisseur Aram Tafreshian und dem Schauspielensemble einen kränkelnden Herrscher vor – ähnlich wie der, den einst Heinrich von Kleist nicht recht zu greifen bekam, weshalb sein “Robert Guiskard” ein Fragment geblieben ist. In der Uraufführung denken sie den geschwächten Gewalthaber weiter: Seine Herrschaft funktioniert, in seinem Namen wird weiter Krieg geführt, doch er wird keinen Erwartungen mehr gerecht. Er spürt, dass er im Versteckspiel um seine Krankheit nur noch eine Hülle seiner selbst ist.
Sokola//Spreter fragen, was Macht und Herrschaft legitimiert, warum Stärke Schwäche sein kann und wie man noch die Wahrheit sagen kann, wenn die lauteste Stimme den Diskurs dominiert. Daraus entsteht ein Widerstreit zwischen Vernunft und Wissenschaft, Krieg und Krankheit, zwischen Wut, Würde und Wirklichkeit.
Aram Tafreshian zeigt mit DIE KRANKSCHREIBUNG, nach „Richard 3“ und „Das Kraftwerk“, seine dritte Regiearbeit am Staatstheater Cottbus.
Sokola//Spreter ist ein Autor*innenduo aus Berlin, bestehend aus Ivana Sokola und Jona Spreter. Für ihre gemeinsame Arbeit mit Regisseur Pablo Lawall wurden sie unter anderem mit dem Reinhold Otto Mayer Preis ausgezeichnet; das prämierte Werk „Der Grund. Eine Verschwindung“ wurde am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt. Zuletzt feierte ihr Stück „Eliza“ in der Regie von Jan Philipp Gloger am Staatstheater Nürnberg seine Premiere.
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“
Der Eroberer hat Schnupfen: Robert Guiskard, einst heroischer Herrscher, der „an Verschlagenheit Cicero und Odysseus überlegen war“, geht es nicht gut.
Das Autor*innenduo Sokola//Spreter findet gemeinsam mit Regisseur Aram Tafreshian und dem Schauspielensemble einen kränkelnden Herrscher vor – ähnlich wie der, den einst Heinrich von Kleist nicht recht zu greifen bekam, weshalb sein “Robert Guiskard” ein Fragment geblieben ist. In der Uraufführung denken sie den geschwächten Gewalthaber weiter: Seine Herrschaft funktioniert, in seinem Namen wird weiter Krieg geführt, doch er wird keinen Erwartungen mehr gerecht. Er spürt, dass er im Versteckspiel um seine Krankheit nur noch eine Hülle seiner selbst ist.
Sokola//Spreter fragen, was Macht und Herrschaft legitimiert, warum Stärke Schwäche sein kann und wie man noch die Wahrheit sagen kann, wenn die lauteste Stimme den Diskurs dominiert. Daraus entsteht ein Widerstreit zwischen Vernunft und Wissenschaft, Krieg und Krankheit, zwischen Wut, Würde und Wirklichkeit.
Aram Tafreshian zeigt mit DIE KRANKSCHREIBUNG, nach „Richard 3“ und „Das Kraftwerk“, seine dritte Regiearbeit am Staatstheater Cottbus.
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